Belastungen der Schweizer Gewässer

Pestizidabbauprodukte im Schweizer Trinkwasser

Pflanzenschutzmittel im Grundwasser und somit auch im Trinkwasser treten vermehrt in den Gegenden auf, wo intensiv Ackerbau betrieben wird. Von Landwirten werden jährlich circa 2000 Tonnen von verschiedenen Pestiziden eingesetzt. Die Abbauprodukte der Pestizide landen dann natürlich in Bächen und Seen, sowie nachweislich auch im Grundwasser der Schweiz, welches als Hauptquelle für Trinkwasser innerhalb der Schweiz gilt. 

Düngemittel und Reste aus Viehhaltung (Gülle)

Düngemittelreste und ungeliebte Überbleibsel aus der Viehhaltung landen zwangsläufig in abgeschwächter Form im Oberflächenwasser und damit in Seen und Trinkwasserabnahmestellen.

Mikroplastik

Mikroplastik sind winzige Plastikpartikel, die eine Grösse im Mikrometer oder Nanometerbereich haben. Die Verwendung von Plastik findet fast in jedem Bereich statt, Plastik begleitet uns also tagtäglich, angefangen bei unseren Kosmetikprodukten wie Shampoos oder Cremes, über Plastikverpackungen, PET Flaschen bis hin zu Lebensmitteln. Bis Plastik sich zersetzt, dauert es mehrere hundert Jahre und jedes Plastikteil bringt Reste mit sich, die sich überhaupt nicht abbauen lassen. Plastikpartikel gelangen also letztendlich durch verschiedene Gewässer und den Nahrungskreislauf in unser Grundwasser und daraufhin auch in unser Hahnenwasser, da die winzigen Mikropartikel nicht von normalen Wasseranlagen herausgefiltert werden können. 
Forscher der Universität Lausanne untersuchten Schweizer Seen auf Mikroplastik. In der Schweiz wurden in allen 27 Proben aus Genfersee, Bodensee, Neuenburgersee, Lago Maggiore, Zürichsee und Brienzersee sowie aus der Rhone bei Chancy GE Mikroplastik-Partikel gefunden

Medikamentenbelastung im Schweizer Trinkwasser 

Die Tabletteneinnahme bringt Konsequenzen mit sich. Der Körper scheidet einen Großteil der Medikamente wieder aus, welche durch die Toilette in die Kanalisation gelangen und von der Abwasserreinigungsanlage nicht herausgefiltert werden können. So gelangen Medikamentenrückstände ungefiltert in unsere Bäche, Flüsse und Seen. Das Magazin testete erstmals das Trinkwasser von 42 Städten der ganzen Schweiz auf verschiedene Chemikalien: Nachweislich gefunden wurden Rückstände von Schmerzmitteln, Anti-Epileptika, Diabetesmedikamenten, Antibiotika und Rostschutzmittel. Verschiedene Substanzen verunreinigen unser Trinkwasser in der Schweiz und könnten zusammen zu einem toxischen Cocktail wirken, sich addieren und vermehren. Die Wirkung auf Tiere wurde von der Universität Lausanne so studiert, dass diese bei höherer Konzentration Organschäden aufweisen und es bei einigen Tieren zu Abnormalitäten kommt. 

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